Der Weg vom Lernen zum hierfür geeigneten Lernraum beginnt für die Nutzenden wie für die Planung mit grundlegenden Fragen: Was heisst lernen? Wie soll künftig in Schulen der Unterricht und die Zusammenarbeit aussehen? Welchen Platz sollen unterschiedliche Unterrichtsformen wie Selbststudium, kooperatives Arbeiten, selbstständige Projekte und Inputs im Klassenverband einnehmen? Wie sich die Antworten darauf in guten Schulraum umsetzen lassen, beschäftigt die Schulraumfachleute bei Metron Raumentwicklung. Zwei unserer Schulraumspezialisten, Ruedi Stauffer und Mathias Schreier, haben letzte Woche an der Jahresversammlung der Konferenz Schweizerischer Gymnasialrektorinnen und Gymnasialrektoren KSGR teilgenommen, um sich mit den Pädagogen dazu auszutauschen.
Die Metron-Fachleute begleiten Schulen bei der Übersetzung ihrer pädagogischen Haltung in alltagstaugliche räumliche Konzepte: Zwischen welchen Bereichen einer Schule sind Nähe oder Distanz sinnvoll; wo können einfache Massnahmen wie eine zusätzliche Verbindungstür Möglichkeiten in der fächerübergreifenden Zusammenarbeit schaffen oder kann eine Nische für mehr Vielfalt an Aufenthaltsqualitäten sorgen? Wie lässt sich die Situation im Bestand optimieren und wie holt man bei einem Neubau im Rahmen der Mittel das beste für eine kurz- und langfristig gute Lernsituation heraus?
An einem Marktstand haben die beiden Metron-Vertreter Projekte im Bereich Lernraumentwicklung auf Sekundarstufe II vorgestellt und sich mit den anwesenden Rektorinnen und Rektoren über die Möglichkeiten und Herausforderungen bei Erweiterungen, Sanierungs- oder Neubauprojekten ausgetauscht. Uns scheint, der Austausch war für beide Seiten ein Gewinn.