Welches Verhältnis von Wohnbevölkerung zu Beschäftigten ist das Richtige für Zürich? Gibt es ein Ideal und wenn ja: wie steht es zur Realität? Diese Frage verschiedener Politikerinnen und Politiker reichte die Stadt Zürich an Metron weiter. Entstanden ist eine Grundlagenstudie, die über die Region hinausweist. Kürzlich wurde sie vom Stadtrat beschlossen und veröffentlicht.
Die GIS-gestützte Studie zeigt auf, wo die Stadt und die Region Zürich im Vergleich zu anderen Städten und Regionen im In- und Ausland stehen. Sie zeigt auch – nicht ganz unerwartet – auf: Das ideale Verhältnis von Wohnen und Arbeiten und die Patentlösung zur Stadtentwicklung im Sinne des polyzentrischen, nutzungsdurchmischten Siedlungsraums gibt es nicht. Stattdessen bietet die Studie Zahlen, Fakten und Einblicke in die engen Beziehungsgeflechte zwischen Quartieren, Städten und Agglomeration – und damit Ansatzpunkte für die situativ angepasste Lenkung von Wachstum und Innenentwicklung.
Aussagekräftige Zahlen von Winterthur bis Genf
Metron untersuchte nicht nur Zürich, sondern auch verschiedene Vergleichs-Städte und -Regionen: Von Winterthur, Basel und Bern über Grande Genève und Lausanne-Morges bis zur Region München. Doch allein aus statistischen Durchschnittswerten Aussagen für die Stadtentwicklung abzuleiten, wird weder der heterogenen städtischen Realität Zürichs noch allgemein dem Ziel vielfältiger, lebenswerter Siedlungsräume gerecht. Zentral für die Lebensqualität und einen funktionierenden Stadt- und Siedlungsalltag sind auch die Verteilung und die Verknüpfung der Wohn- und Arbeitsorte in der Stadt und über sie hinaus.
Daten und Deutung
Die Studie setzt deshalb die Zahlen und Fakten in Kontext und betrachtet dabei Stadt und Umland als ganzheitliches System: Sie zeigt die Verteilung von Wohnen und Arbeiten und die Zusammenhänge in und zwischen den Siedlungsräumen, aber auch Korrelationen der Nutzungsverteilung mit der Verkehrsinfrastruktur und dem Pendlerverkehr auf.
Verlässliche Zahlen aus dem Metron-GIS
Grundlage der Studie war unter anderem das öffentlich zugängliche Metron-GIS, das nicht nur aktuelle, parzellengenaue Daten für die ganze Schweiz liefert, sondern auch aussagekräftige Auswertungen ermöglicht – neben den Daten zur vorliegenden Studie beispielsweise auch zu Fussverkehrsmengen oder zur Nahversorgung in Quartieren.
- Hier geht es zur Publikation der Stadt.
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- Direkt zum Metron-GIS-Portal, wo sie unter anderem die Karte zu dieser Studie finden, geht es hier.
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