Es kommt Bewegung in die Sport-Landschaft des Aargaus: Am 1. Mai 2026 ist das neue Sportgesetz des Kantons in Kraft getreten. Damit hat die Sportförderung im Aargau nun eine gesetzliche Grundlage. Gemeinden können künftig von kantonaler Unterstützung beim Bau, Unterhalt und Betrieb ihrer Sportanlagen profitieren, dafür müssen sie aber auch etwas leisten: Gefordert ist gemeindeübergreifende Zusammenarbeit – und ganz konkret bis 1.6.2029 ein regionales Sportanlagenkonzept (RESAK) pro Region. Hier kommt die Metron mit ihrer Erfahrung mit solchen Konzepten ins Spiel.
Der Mensch – und insbesondere der Bildschirm-Mensch – braucht Bewegung. Doch viele Sportvereine haben keinen Platz für neue Mitglieder. So warten aktuell zum Beispiel über 10’000 Kinder in der Schweiz auf einen Platz in einem Fussballclub. Dies vor allem, weil die Infrastruktur am Limit ist. Das zeigt nicht nur der jüngste Beitrag von SRF zum Thema. Auch die Umfragen, Analysen und Recherchen, die Metron im Zuge der Erarbeitung verschiedener RESAKS und GESAKs (Gemeindesportanlagenkonzepte) in den letzten Jahren gemacht hat, bestätigen: Auf der einen Seite steht ein grosser Bedarf – auf der anderen Seite bedeutet das viel Aufwand:
Nicht jede Gemeinde hat für ein neues Schwimmbad oder eine Mehrfachhalle das nötige Land verfügbar und das nötige Geld in der Gemeindekasse. Entsprechend wichtig sind weitsichtige Planung, ein optimales Management bestehender Sportinfrastrukturen und die Nutzung von gemeindeübergreifenden Synergien – und künftig zudem die richtigen Schritte, um kantonale Förderbeiträge zu erhalten.

Mit Optimierung und guter Planung über die Ziellinie
Die im neuen Gesetz verankerte Vorgabe zur gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit ist weniger lästige Pflicht als vielmehr Chance, wie die Erfahrungen von Metron zeigen. Das RESAK, das alle Regionen im Aargau bis Juni 2029 erarbeiten müssen, und die – idealerweise darauf abgestimmten – Gemeindesportanlagenkonzepte sind hilfreiche Planungsinstrumente für den Gemeindealltag.
Das RESAK zeigt die übergreifenden Zusammenhänge auf, es legt dar, wie die Regionen sinnvoll zusammenarbeiten und Synergien nutzen können und beinhaltet auch Ansätze zur Lösung und Aufteilung der Finanzierung. Zudem bietet es den Gemeinden Überblick: über das Verhältnis vom Bestand zum Bedarf an Sportinfrastrukturen – in allen Bevölkerungsgruppen, in Schulen und Vereinen; über den Zustand der Anlagen und Optimierungsmöglichkeiten bei ihrer Ausnützung; und schliesslich über die daraus folgenden kurz-, mittel- und langfristigen Aufgaben und Strategien.
Dank dieser regionalen Übersicht können sich vor allem kleinere Gemeinden den Aufwand für ein eigenes Gemeindesportanlagenkonzept sparen und direkt in die Umsetzung bei ihren eigenen Sportanlagen einsteigen – beispielsweise mit organisatorischen Massnahmen oder einem Bauprojekt. Grössere Gemeinden haben mit dem RESAK eine gute Grundlage für ihr eigenes GESAK.
Entspannter Dauerlauf statt hektischem Sprint
Die Versorgung der Gemeinden mit Sportinfrastruktur und ihre Weiterentwicklung ist eine Daueraufgabe, daher ist neben Analyse und Strategie auch das Controlling ein wichtiger Teil der Konzepte.
Wie man ein RESAK angeht, zeigt der Leitfaden des Kantons, an dessen Erarbeitung Oliver Bachmann von Metron wesentlich beteiligt war. Wie das Resultat aussehen kann, zeigen verschiedene Beispiele aus der Metron, etwa das RESAK aarau regio oder das RESAK Mutschellen-Reusstal-Kelleramt.
Wie wir Sie mit dem richtigen Prozess und der Erarbeitung des Konzepts für Ihre Region oder Gemeinde unterstützen können, erfahren Sie am besten direkt von unseren Fachleuten für dieses Thema:

Stefanie Liebisch
Geschäftsleitung Metron Raumentwicklung
stefanie.liebisch@metron.ch
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Dimitri Murbach
Teamleitung Freiraum und Landschaft
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056 460 92 67