Der Weg durch das Lysbüchel-Areal ist mehr als nur ein Durchgang. Er ist Ankunftsbereich und Schulweg, Aufenthaltsort und Drehscheibe, Fuss- und Veloweg und nicht zuletzt eine Adresse für die Bewohner des neuen Quartiers.
Baumpflanzungen tragen dieser Vielfalt auf so einfache wie flexible Weise Rechnung: Zu kleinen Inseln gruppiert, brechen sie die Geradlinigkeit der Achse und lassen Räume mit unterschiedlichen Stimmungen entstehen. Einige sind fest im Boden verwurzelt, andere sind in Trögen gepflanzt, die zunächst frei platzierbar und später mehr oder weniger tief im Boden versenkt sind. Ergänzt um Sitzflächen, dienen manche Tröge darüber hinaus als Bänke. Die Pflanzungen zonieren den Weg gleichzeitig, ohne ihn zu verstellen. Ob direkt und effizient oder gewunden – der Raum lässt den Weg offen.
Dank der Unabhängigkeit von Hoch- und Tiefbauarbeiten erhält die Durchwegung schon während der Bauzeit eine hohe gestalterische Qualität und verschafft dem Ort von Anfang an eine eigene Identität.