Auftraggeber Planungsamt / Tiefbauamt Stadt Thun
Jahr 2025–2026
Ort Thun
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Der Bahnhof Thun mit seiner Umgebung ist ein prominenter Ort. Zwischen Aufnahmegebäude und Schiffländte trifft Stadtgeschichte auf eine Vielzahl an aktuellen Bedürfnissen. Indem es die Südseite des Bahnhofs aus dem Dornröschenschlag erweckt, kann das Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) von Metron, Atelier Corso, Comamala Ismael und Theiler Ingenieure diese Bedürfnisse im Stadtraum, im Verkehr und im Stadtklima erfüllen.

18 Bushaltekanten, 3’600 Veloabstellplätze und vier Velohauptrouten für rund 40’000 Menschen, die sich täglich zwischen Bus, Zug und Schiff und in die angrenzenden Quartiere bewegen – der Raum rund um den Bahnhof Thun ist und bleibt ein Hochleistungsraum. Das BGK bringt alles Nötige so unter, dass der Ort nicht nur funktional, sondern auch einladend ist.

Ein Bahnhof, zwei Seiten, ein Raum

Möglich ist das, indem die bisherige «Rückseite» des Bahnhofs zur zweiten Vorderseite wird: Neue Haltestellen an Mönchstrasse und Mönchplatz und eine neue Veloabstellanlage auf derselben Gleisseite entlasten den Bahnhofplatz. Die Verteilung der Bushaltekanten auf beiden Seiten der Gleise lässt Raum für viele neue Bäume, die den vielerorts charakteristischen Bestand ergänzen. Weitere Klimaanpassungsmassnahmen sind Teil des Gesamtkonzepts, das das Schwammstadt-Prinzip berücksichtigt. Damit die Menschen zwischen Verkehrsinfrastrukturen und Bepflanzung genügend Raum zum Kommen und Bleiben finden, liegen zwei von drei geplanten Velostationen unterirdisch mit Anschluss an die Personenunterführungen.

Partizipativ zum Ziel

Hinter dem BGK steht eine Vielzahl an öffentlichen und privaten Akteuren. Vertreterinnen und Vertretern der städtischen und kantonalen Fachstellen, der verschiedenen Verkehrsbetreiber sowie von Interessensgruppen wurden im Rahmen von Workshops in die Erarbeitung des Konzepts einbezogen oder hatten die Möglichkeit, sich zum Entwurf zu äussern. So gelang es, die vielen Bedürfnisse aufzunehmen und im Projekt abzubilden. Ein externes Fachgremium beurteilte wiederholt die Qualität des Konzepts.

Entstanden sind Bilder verschiedener Räume mit eigenem Charakter; und ein Gesamtkonzept, das diese Teilräume zu einem Stadtraum Bahnhof, zu einem Tor zur Stadt Thun zusammenfügt.

Metron (Verkehr und Landschaft)
Atelier Corso (Städtebau)
Comamala Ismael (Architektur)
Theiler Ingenieure (Tiefbau)

Zum Projektbeschrieb der Stadt Thun

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Gemeinderat sagt Ja zum Betriebs- und Gestaltungskonzept «Stadtraum Bahnhof Thun»

Alle involvierten Tätigkeitsbereiche
Verkehr und Mobilität / Betriebs- und Gestaltungskonzepte