Jahresrückblick 2025

ZUKUNFTS-
FÄHIG

So bleibt Metron zukunftsfähig

Liebe Leserin, lieber Leser, seit 60 Jahren plant und gestaltet die Metron Lebensräume. Es ist unsere Aufgabe, was noch nicht ist, zu formen und zu steuern. Darum ist dieser Jahresrückblick dem Thema «Zukunftsfähig» gewidmet. Sieben Projekte zeigen, was wir für die Zukunft tun: entwerfen, planen und ausführen. Erfahren Sie, wie wir kurze Wege stärken, Biodiversität wachsen lassen, Entwicklungsperspektiven bieten und Veränderungen initiieren. Wie bleiben wir zukunftsfähig?

Seit 1965 steuern wir neue Ziele mit Neugier und Mut an. Mit jedem Schritt wird daraus Erfahrung. Wir investieren laufend und konsequent in unsere Mitarbeitenden sowie ihre Kompetenzen. Zum Beispiel in interne Forschungsprojekte und in Qualität. Wer neue Wege wagt, gewinnt Erkenntnisse und stärkt die Zusammenarbeit. Wir sind stolz auf das Zusammenspiel von langjährigen Partnerschaften und frischen Beziehungen. Viele der rund 160 Mitarbeitenden sind lange für die Metron tätig – gleichzeitig bilden wir Lernende aus und erweitern unseren Horizont mit neuen Impulsen. Gestaltungsraum und Weiterentwicklung sind die Zutaten, um zukunftsfähig zu bleiben.

Viel Vergnügen beim Stöbern
Barbara Gloor

Projekte

«Das Potenzial für kurze Wege identifiziert unser GIS präzise. Damit wissen wir, welche Orte für die Nahversorgung wichtig sind – mit geringem Aufwand und maximaler Wirkung für die Innenentwicklung.»

Giovanni di Carlo, Raumplaner, Projektleiter «Quartiere der kurzen Wege»

Kurze Alltagswege – hohe Lebensqualität: Eine alte Idee neu gedacht

Kurze Alltagswege – hohe Lebensqualität: Eine alte Idee neu gedacht

Die Idee der Stadt der kurzen Wege ist so alt wie aktuell. Ihre Weiterentwicklung im schweiztauglichen Format ist das «Quartier der kurzen Wege», ihr raumplanerischer Hebel die Mischzone. Die Metron-Studie zum Thema ist Standortbestimmung und Praxis-Wegweiser. In Gemeinden, bei Fachleuten, in Vorträgen und Diskussionen schlägt sie seit Erscheinen Wellen.

Zum Projekt
Quartiere der kurzen Wege

Fachwerkträger, Aufrichte Schule Stock in Rombach, Küttigen, Metron Architektur

Neu im Bau: Sporthalle und Musikschule

Baustellenhelm auf! Mit dem Aufrichten der zwei jeweils 37 Tonnen schweren Fachwerkträger über der Sporthalle starteten im Herbst 2025 die Holzarbeiten. Sie tragen das Geschoss der Musikschule und verleihen ihren Innenräumen einen markanten Charakter. Bald wird unten geturnt und oben musiziert: Verfolgen Sie im Zeitrafferfilm, wie der Neubau entsteht.

Zum Projekt
Neubauten Schulanlage Stock, Rombach

Bahnhofgebiet neu entwickelt

Bahnhofgebiet neu entwickelt

Die Direktlinie zwischen Neuenburg und La Chaux-de-Fonds bringt Bewegung in das gesamte Val-de-Ruz. Mittendrin: Die neue Zwischenstation Cernier. Wie entwickelt sich das umliegende Gebiet? Das zukunftsweisende Konzept verbindet Bahnhof und Quartier, Mobilität, Landschaft und Städtebau und holt den ersten Rang. 

Zum Projekt
Studienauftrag Bahnhof, Cernier, 1. Rang

Ein frischer Blick auf Güterumschlaganlagen

Ein frischer Blick auf Güterumschlaganlagen

Innerstädtisches Bahnareal = Potenzial zur Innenentwicklung – wirklich? Die Gesamtschau Güterumschlag Schiene macht den Wert sichtbar, den zentrale Umschlaganlagen für eine ressourcenschonende Ver- und Entsorgung des Limmattals Ost haben, und verbindet öffentliche Hand und private Akteure für gemeinsame Entwicklungsperspektiven.

Zum Projekt
Gesamtschau Güterumschlag Schiene Limmattal Ost

Vom Industrieareal zum Zukunftsquartier

Vom Industrieareal zum Zukunftsquartier

Der Testplanungsbeitrag skizziert die Transformation des Industrieareals beim Bahnhof Brugg zu einem identitätsstarken Stadtteil. Ein robustes Freiraumgerüst ermöglicht eine flexible, etappenweise Entwicklung über 15–20 Jahre. Mit dem Stadtkiosk startet der Wandel frühzeitig, sozial verankert und offen für Anpassungen.

Zum Projekt
Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch

Verkehr und Freiraum neu verknüpft

Verkehr und Freiraum neu verknüpft

Horw verbindet Verkehrssicherheit mit Klimaanpassung: Eine neue Parkordnung auf der Mittelzone der Kantonsstrasse schafft mehr Übersicht und Sicherheit; verbesserte Bedingungen für die Bäume unterstützen langfristig deren Wuchs und – in Kombination mit einem offenporigen Boden – ein angenehmes Stadtklima.

Zum Projekt
Sanierung Mittelzone, Horw

Biodiwer? Biodiwas? Ein Biodiversitätskonzept mit Bodenhaftung

Biodiwer? Biodiwas? Ein Biodiversitätskonzept mit Bodenhaftung

Das Biodiversitätskonzept Erstfeld ist ein Gemeinschaftswerk: entwickelt von Fachleuten der Metron, gespiegelt von Fachleuten für Erstfeld selbst – Personen aus der lokalen Landwirtschaft und dem Naturschutz, von Gemeinde und Kanton. Es legt den Fokus auf den Siedlungsraum und auf die Kombination von ‘Low Hanging Fruit’ mit weitsichtigen Zielen.

Zum Projekt
Biodiversitätskonzept Erstfeld

«Artenvielfalt erhalten und fördern – aber wie? Biodiversitätskonzepte machen das Potenzial der Regionen sichtbar und enthalten konkrete Massnahmen. So wird aus guter Absicht systematische Planung für artenreiche, vernetzte und klimaangepasste Lebensräume.»

Franziska Stocker, Landschaftsarchitektin

Forschung und Entwicklung

Wir investieren in die Mitarbeitenden und damit in die Fähigkeit, Lösungen für die Zukunft zu gestalten. Ob KI oder biodiverse Gemeinden: Die Mitarbeitenden entscheiden, wie sie ihre Kompetenzen vertiefen, wo sie ihren Horizont erweitern und Neues ausprobieren.

2765

Stunden

Beschäftigungsdauer

Weiterbilden, mitbestimmen, Pensum anpassen: Metron bietet ihren Mitarbeitenden viel Gestaltungs- und Entwicklungsspielraum für unterschiedliche Lern- und Lebensphasen. So entsteht langjährige Verbundenheit. (Stichtag 31. Dezember 2025)

10

Jahre
im Durchschnitt

15

Jahre oder länger
ein knappes Drittel der Mitarbeitenden

Arbeitsweg

Es bleibt dabei: Unsere Mitarbeitenden sind beruflich meist mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs. (Modalsplit pro 100%-Stelle)

60 Jahre Metron

Oliver Schnyder, Mittagsmusik, Gleis 1, Pianist, Konzert

300. Konzert der Mittagsmusik am Gleis 1

Der Pianist Oliver Schnyder, Schüler der Mittagsmusik-Initiantin Emmy Henz, spielte 1995 das zweite Konzert der noch jungen Konzertserie. Im Januar 2025 eröffnete er im bis auf den letzten Platz besetzten Mehrzweckraum das Jubiläumsjahr mit den Goldberg-Variationen von Bach.

Das Jubiläumsfest

Das Jubiläumsfest

Rund 450 Gäste und Mitarbeitende feierten in der Aeschbachhalle in Aarau 60 Jahre Metron. Aaron Asteria und James Gruntz begleiteten das Fest musikalisch; Patti Basler und Philippe Kuhn moderierten das scharfzüngige Zwischenspiel. Eine Installation gab Einblick in verschiedene Zukünfte: Von der damaligen bis zur zukünftigen. Wir freuen uns auf die nächsten 60 Jahre.

«Off the Wall»: Die Metron-Sammlung wird Kunst

«Off the Wall»: Die Metron-Sammlung wird Kunst

Die Kunstschaffenden Rebecca Kunz und Andy Storchenegger interpretierten ausgewählte Werke der Sammlung neu. Aus Leinwand und Skulpturen wurden räumliche Installationen. Die kooperative Ausstellung im Zimmermannhaus in Brugg wurde von verschiedenen Veranstaltungen begleitet. 

Bericht des Verwaltungsrats

Wie jede Aktiengesellschaft haben auch wir einen Verwaltungsrat, der immer im Frühjahr auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblickt. Ruth Schmitt, Vorsitzende des Verwaltungsrats, und Barbara Gloor, Delegierte des Verwaltungsrats und Vorsitzende des Kooperationsrats, haben ihre Sicht auf das Jahr 2025 zusammengefasst. Sie ist hier nachzulesen.

60 Jahre Metron: fröhlich und kunstvoll

Mit 444 Metron-Verbundenen feierten wir 60 Jahre Metron. Der fröhliche Abend sorgte für viel Gesprächsstoff und Wiedersehensfreude. In den sozialen Medien, vor allem auf Instagram, waren die Jubiläumsaktivitäten in Szene gesetzt. Besonders fotogen zeigte sich die Kunstsammlung, die Ausgangspunkt für eine Ausstellung im Zimmermannhaus in Brugg war und mit einem langen Artikel in der Aargauer Zeitung gewürdigt wurde. In ihrem Inputreferat am Unternehmensanlass Brugg Windisch stärkte Barbara Gloor ebenfalls die lokale Sichtbarkeit der Metron.

Zukunftsfähig: in Forschung, Entwicklung und Wissensmanagement

In der täglichen Projektarbeit ist Forschung und Entwicklung (F&E) ein wichtiger Faktor, um zukunftsfähig zu bleiben. 2025 erhielten sieben Projekte Förderbeiträge aus dem F&E-Budget. Die überbetriebliche Zusammenarbeit spielte dabei eine zentrale Rolle. Am sehr gut besuchten Metron-Markt für Projektinformation und Wissensaustausch wurde sie intern sichtbar. Beim Thema KI bleiben wir à jour: mit internen Weiterbildungen und dem Wissensaustausch in der Fachwelt. Auch unsere Mitbestimmung bleibt zukunftsfähig: Im Netzwerk selbstverwaltete Unternehmen sind wir in den aktiven Austausch mit ähnlich organisierten Unternehmen getreten.

Beachtete Projekte: eine kleine Auswahl

Mit dem Stadtkiosk in Windisch ist ein Kernanliegen des Städtebau-Beitrags zur Testplanung «Stadtraum Bahnhof Brugg Windisch» umgesetzt: den Wandel des Quartiers frühzeitig und sozial verankert zu starten. Die Metron-Studie «Quartiere der kurzen Wege – Eine Standortbestimmung und Wegleitung zur Umsetzung der Nutzungsdurchmischung» findet in Gemeinden, bei Fachleuten, in Vorträgen und Diskussionen viel Beachtung. Und das Ensemble dreier Wohngebäude in Kleinandelfingen erhielt eine Anerkennung beim Architekturpreis Kanton Zürich, unter anderem für den zeitgemässen Umgang mit den bestehenden, charakteristischen Dorfstrukturen.

Qualitäts- und Umweltmanagement: auf hohem Niveau

Seit 2025 ist neben dem Qualitäts- auch das Umweltmanagement der Metron zertifiziert. Die Zertifizierungsstelle SQS würdigte das hohe Niveau, auf dem wir uns bereits befinden. Allen Betrieben und der Kompetenzgruppe Nachhaltigkeit ein grosses Dankschön für die sehr gute Vorbereitung der Erstzertifizierung; und insbesondere der Metron Bern für die Initiative!

Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeitenden herzlich für ihr ausserordentliches Engagement in diesem herausfordernden Jahr!