Die genossenschaftliche Siedlung zählt zu den Pionierwerken kostengünstiger, energie- und umweltbewusster Architektur. Sie befindet sich auf dem langgezogenen ehemaligen Gärtnereiareal inmitten lockerer Reihenhauszeilen. Die «Siedlung in einem Haus» ist in drei Teile gegliedert: Der Kopfbau mit 12 behindertengerechten Kleinwohnungen und zwei Gemeinschaftsräumen. Der Mittelbau mit 30 Genossenschaftswohnungen mit 3-, 4- und 5 Zimmer und der Südbau mit vier Reihenhäusern. Dank kompaktem Volumen, hochwertiger Wärmedämmung, durchlüftetem Kaltdach und kontrollierter Lüftung in jeder Wohnung ist der Energiebedarf niedrig.
Die Räume passen sich den Lebensphasen der Bewohnenden an: Es gibt nutzungsneutrale Zimmer anstatt 10m2-Standard-Kinderzimmer, bei Bedarf können «Zuschaltzimmer» gemietet werden. Die Balkone und Erdgeschosszugänge auf der Gartenseite sind mit seitlichen Rankgerüsten versehen und werden im Sommer zu gemütlichen, blickdicht bewachsenen Lauben.
- ‚Die Kontrollierte Zeile‘ in Hochparterre 8/1994
- Projektseite Wohnstadt Bau- und Verwaltungsgenossenschaft
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Ausstellung «Wohnen fürs Wohnen» im Schweizerischen Architekturmuseum in Basel vom 28.11. bis 19.4.∏>