Das Areal klybeckplus bietet die Chance, eine Fläche von rund 300‘000 m2 neu zu entwickeln. Im Rahmen einer Testplanung mit 4 Teams wurden erste zukunftsfähige Ideen für das Areal entwickelt. Ein daraus resultierender Synthesebericht dient als Grundlage für die künftige Weiterbearbeitung des Areals.
Ziel der beauftragten technischen Planungsstudie ist die Erarbeitung von Grundlagen und Visualisierungen bezüglich der Qualitäten und räumlichen Rahmenbedingungen der Freiräume im Bearbeitungsperimeter klybeckplus, als Grundlage für das städtebauliche Leitbild. Die Studie zeigt die fachlichen Empfehlungen zu der Leistung, Funktion und Bedeutung der jeweiligen Freiräume für das neue Klybeckquartier sowie der Gesamtstadt auf.
Auf Basis der Untersuchung unterschiedlicher Prinzipien von linearen Freiräumen und Plätzen, der genaueren Betrachtung des weiteren Verkehrssystems (MIV, ÖV (S-Bahn), Fuss- und Veloverkehr) und der Prüfung zweier Tramstreckenführungen, konnten Aussagen über die Dimensionierung und Gestaltung des öffentlichen Raums getroffen werden.
Die neuen öffentlichen Freiräume funktionieren als Bausteine jeweils für sich und folgen einer eigenen Nutzungsidee und Gestaltungslogik. Als übergeordnete lineare Freiraumverbindung (vom Wieseufer zur Rheinpromenade – Ufer zu Ufer) geben sie dem Quartier durch eine Abfolge von unterschiedlichen Raumqualitäten und Nutzungsschwerpunkten einen eigenständigen Charakter. Der zentral gelegene Klybeckplatz bildet das neue Zentrum und ist lebendiger Lebensraum – Ankunftsort, Umsteigepunkt, Treffpunkt und Aufenthaltsort, eingebunden in ein System von funktionierenden Freiräumen.