Die Aargauer Gemeinde Döttingen hat eine neue Buslinie. In nur einem Jahr entwickelte Metron das Infrastrukturkonzept. Dieses ermittelt, wo die Buslinie durchgeführt wird und wo welche Haltestellen entstehen. Seit Dezember 2025 läuft der Testbetrieb.
Die neue Buslinie verbindet den Bahnhof Döttingen mit dem Kernkraftwerk Beznau.
Vom Variantenstudium zur Streckenführung
Die E-Busse sind zu Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt unterwegs, sie bedienen vier Haltestellen, zwei davon, nämlich «Vorhard» und «Kernkraftwerk», sind neu. Die Mitarbeitenden der AXPO und die Besuchenden haben die Möglichkeit, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kernkraftwerk zu fahren. Mit der Haltestelle «Vorhard» wird das gleichnamige Gewerbegebiet und das Wohnquartier Chäppeli an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Das Team der Metron Verkehrsplanenden ermittelte auf der Grundlage der ÖV-Güteklasse, wo es Bedarf für Haltestellen gibt und wie die Linie geführt wird. Dabei berücksichtigten sie zum einen die zukünftige Entwicklung, beispielsweise für das Gewerbegebiet Vorhard, zum anderen auch die geplanten Bauarbeiten auf der Strecke.
Provisorische Haltestellen im Testbetrieb
Beton, Holz oder Kunststoff? Die Variantenstudie zeigt auf, welche provisorischen Haltekanten für die zwei neuen Haltestellen möglich sind. Dabei stand eine kostengünstige Lösung im Vordergrund, die gleichzeitig den Mindestanforderungen (Abfalleimer, Zugänglichkeit) gerecht wird. Ob die neue Buslinie die Bedürfnissen der Döttinger*innen erfüllt, wird der Testbetrieb aufzeigen. Dieser dauert bis 2029.
Bericht in der Aargauer Zeitung, 3.6.2025, Döttingen und Axpo wollen neue Buslinie zum Atomkraftwerk