Die untere Vorstadt in Zofingen wird verdichtet. Als Grundlage für diese bauliche Entwicklung wird vorgängig das Strassennetz neu organisiert.
Da das nähere Umfeld der Altstadt im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung (ISOS) geführt ist, stellten sich an das Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) hohe Anforderungen. Nebst der Abstimmung des BGK auf die Sondernutzungsplanung, müssen die Massnahmen mit den Schutz- und Erhaltungszielen des ISOS vereinbar sein. Es wurde daher zusätzlich eine Interessenabwägung durchgeführt.
Aus einer interdisziplinären Perspektive wurden die verschiedenen Interessen aufgenommen, gewichtet und die Auswirkungen der Varianten bewertet. Die Interessenabwägung zeigte, dass die verfolgte Variante aufgrund der angestrebten Ziele die zielführendste ist.
Indem die Arbeiten zum BGK und der landschaftspflegerischen Begleitplanung in einen bewertungsmethodischen Kontext gestellt wurden, konnte die Zustimmung der betroffenen Amtsstelle erreicht werden. Zu dem Erfolg hat ein ganzheitlicher Ansatz beigetragen, mit dem systematisch unter Einbezug verschiedener Beteiligter die Entwicklung bis hin zur Bestvariante dokumentiert wurde.