Metron

Kostenfaktor Parkplätze in gemeinnützigen Wohnbauten

Die heutigen gesetzlichen Vorgaben verpflichten Immobilieneigentümer in der Regel dazu, bei Um-, Erweiterungs- und Neubauten eine bestimmte Anzahl Parkplätze zu erstellen. Doch das Angebot stimmt oft nicht mit der Nachfrage überein. Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) beauftragte deshalb Metron damit, die planerischen Rahmenbedingungen zur Erstellung von Parkplätzen dem effektiven Bedarf der Bewohnenden gegenüberzustellen und den «Kostenfaktor Parkplätze» zu beziffern.

Dafür wurden praktische Erfahrungen und individuelle Sichtweisen von Personen aus sieben Wohnsiedlungen erhoben und eine umfassende Grundlagenanalyse erstellt.

Um die vielen unterschiedlichen Daten aus den Fallbeispielen (Grösse in Anzahl Wohnungen, m2 und Anzahl Bewohnender; ÖV-Güteklasse; Haushaltsgrössen etc.) auch visuell fassbar zu machen, wurden sie grafisch aufbereitet. Piktogramme, einfache Grafiken und eine einheitliche Abfolge der Informationen erleichtern die Lesbarkeit und Vergleichbarkeit. Dabei zeigt sich, dass sich das Einsparungspotenzial nicht einfach beziffern lässt. Eine bedarfsgerechte Dimensionierung des Parkierungsangebots, welches im besten Fall über die Jahre dynamisch an neue Gegebenheiten angepasst werden kann, ist daher auf jeden Fall zweckmässig und kann helfen, Kosten einzusparen. Die Studie schliesst mit Handlungsempfehlungen an Bauträger und die öffentliche Hand.
Studie «Kostenfaktor Parkplätze in gemeinnützigen Wohnbauten»