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Perspektiven für die Entwicklungsachse Urmiberg

 

Der Kanton Schwyz beauftragte 4 Planungsteams, die Perspektiven für einen Ausbau der Entwicklungsachse Urmiberg zwischen Brunnen und Seewen abzuklären. Aus der eingehenden Analyse des Talraumes Schwyz durch Metron resultierten folgende Erkenntnisse: Entlang der Entwicklungsachse Urmiberg liegt nicht – wie es für Entwicklungsachsen üblich ist – eine lineare Abfolge von Gewerbe- und Siedlungsgebieten, sondern die Achse führt vielmehr durch bislang wenig bebautes Gebiet und wird begrenzt von den beiden Polen Brunnen und Seewen. Gegen einen zukünftigen Ausbau der Achse entlang dem Hangfuss des Urmibergs, die Einfluss auf die Entwicklung des ganzen Talbodens hat, sprechen sowohl raum- und verkehrsplanerische Gründe wie auch Argumente aus Sicht des Landschafts- und Hochwasserschutzes.
Die Achse mit ihrer notwendigen zusätzlichen Erschliessung würde einen neuen Siedlungsschwerpunkt ausserhalb der gewachsenen Siedlungs¬struktur setzen und die Zersiedelung weiter fördern. Eine neue Erschliessung dieses Raumes mit beispielsweise einem zusätzlichen Autobahn-Anschluss ist in seinen Folgen schwer kontrollierbar und steht im Widerspruch zu einer nachhaltigen Entwicklung. Der Ausbau der Entwicklungsachse Urmiberg wäre deshalb mit einer massiven Beeinträchtigung des ganzen Talraums und seiner hohen Standortqualität verbunden.
Metron rät aufgrund dieser gesamtheitlichen Betrachtung vom Ausbau der Entwicklungsachse als überwiegend bebautem Raum grundsätzlich ab. Zu bevorzugen ist eine nachhaltige Entwicklung des Talraums entlang des gewachsenen Siedlungsbogens, welche die bestehenden Infrastrukturen nutzt bzw. ausbaut und unterschiedliche Entwicklungsszenarien zulässt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Peter Wolf [peter.wolf@metron.ch]


Medienmitteilung [http://www.sz.ch/xml_1/internet/de/application/d999/d881/d1277/d1294/d25838/p1300.cfm]